Back from the underground, back for more

Hallo Ihr Lieben!<3

Endlich haben wir mal wieder einen Blogpost für euch zusammengestellt! Es ist schon eine ganze Weile her, seit wir uns das letzte Mal gemeldet haben und das liegt daran, dass wir in letzter Zeit sehr viele tolle Projekte von Island Trust besucht haben und bei den voll gepackten Tagen wenig Zeit für anderes blieb. Dieser Post umfasst viel, aber bei weitem nicht alles und das werden wir dann in den Nächsten noch aufgreifen!

Hier wieder die gute alte Inhaltsangabe:

Unterrichten ist gar nicht so leicht

Schon krass, am Anfang dachte Ich, dass drei Wochen sich ziemlich schleppen würden.. jetzt ist aber schon die zweite Woche bei der ersten Schule fast vorbei.. wie es läuft? Manchmal so, manchmal so.
Die Kinder sind an sich echt total lieb und lieben es, mit uns Selfies zu machen oder wollten letztens sogar unsere Handynummer haben! Wir werden immer noch sehr oft zu ihnen nach Hause eingeladen, und wir besuchen sie gerne.
Sie können aber auch echt total anstrengend sein. Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht ob ich geeignet wäre als Lehrer.. gut, dass wir die Sprache nicht können macht es alles noch viel schwerer.. Ich würde den Kindern so gerne erzählen können, dass ich eigentlich überhaupt kein Bock habe, ihnen Strafarbeiten zu geben wenn sie ständig schwätzen, andauernd laut zu werden. Manchmal sogar damit drohen zu müssen, dass ich die Schulleiterin holen werde weil sie einfach nicht aufpassen wollen, will ich auch alles gar nicht. Ich will ihnen aber so viel nützliches auf so spielerische Art und Weise mitgeben, wie eben in diesen drei Wochen nur irgendwie möglich ist. Das ist aber verdammt schwierig, wenn du die Hälfte der Zeit dafür sorgen musst, dass alle auf ihren Plätzen sitzenbleiben und nicht einfach so aus dem Klassenzimmer raus rennen weil ihr Banknachbar sie gerade genervt hat und dass sie endlich mal ruhig sind und vor allem auch mitmachen bei all den Sachen, die du für sie vorbereitet hast.

Ich muss sagen, ich habe echt Respekt für meine Lehrer der 7.Klasse gekriegt.. allein wenn ich an die Vorbereitungen denke, die in jede Klassenstunde reinfließt! Wenn man am Anfang noch gar keinen Plan hat und sich alles erst mal selbst erarbeiten muss, ist das schon sehr anstrengend. Was noch dazukommt, ist natürlich diese Sache, dass man mit dem Englischbuch so ziemlich gar nichts anfangen kann, da alle Texte viel zu schwer für das Englischlevel der Kinder sind.. Weil man auch nie genau weiß,wie lange man für was brauchen wird, ist Improvisation an der Tagesordnung. Wenn am Ende aber alle anderen Stricke reißen, tanzt man eben eine Runde mit den Kindern oder zeigt ihnen Bilder von seiner Familie und unterhält sich einfach auf Englisch mit ihnen, was ihnen wahrscheinlich sogar am meisten hilft im Endeffekt.
Letztens war ich zum Beispiel total überrascht. Ich wollte mit einer Klasse Klopflesen machen; Ich lese den Text langsam vor, die Kinder hören zu und wenn ein Wort im Text vorkommt, dass sie nicht kennen, klopfen sie und das Wort wird geklärt, bevor weitergelesen wird (An dieser Stelle ein fettes Danke an meine französisch bilinguale Geschichtslehrerin Frau Lengstorff! Klopflesen ist einfach genial. Eine so einfache Methode, das Textverständnis und die Aussprache und auch noch das Vokabular der Kinder zu fördern, und das alles mit so wenig Vorbereitung! Jetzt verstehe ich auch, wieso du das so oft mit uns in den Geschi Stunden gemacht hast! :D).
20170131_113229Jedenfalls saß ich nun vor der Klasse und habe beide Texte ganz langsam vorgelesen (es war schon so langsam und so deutlich, ich kam mir teils echt schon bescheuert vor!:D) und war zu meinem vollkommenen Erstaunen in der Lage, beide Texte ohne nur eine Unterbrechung vorzulesen! Ich konnte es nicht glauben und fragte noch weitere 3-mal zur Sicherheit nach, ob die Kinder denn wirklich alles verstanden haben. „No, no questions, miss. All good, Texts very easy!“ Ich konnte meinen Ohren nicht glauben. Ich meine, die Texte waren halt schon echt einfach, aber dass diese Kinder sie ohne Probleme verstanden hatten? Komisch. An dem Tag merkte ich, dass nicht unbedingt das fehlende Vokabular, oder die Unfähigkeit, Englisch schreiben zu können oder zu verstehen ihnen fehlte, nein. Sie redeten einfach nie in den Englischstunden! Ihnen wurde nie die Chance gegeben, ihre Konversationsskills aufzubessern. Also doch gar nicht alles so hoffnungslos wie erst gedacht.

20170131_124646Ich muss aber ehrlich sagen, ich hab nicht selten an die Nützlichkeit von unserer Freiwilligenarbeit hier an der Schule gezweifelt.. du bist halt als Gastlehrer so sehr eingeschränkt, wenn du die Muttersprache der Kinder nicht sprechen kannst. Du musst dich teils einfach darauf verlassen, dass dieses eine Mädchen aus der Klasse, dass ganz ok Englisch versteht, auch das richtige an die restliche Klasse übersetzt und du halbwegs machen kannst, was du dir vorgenommen hast für die Stunde. Aber wenn du etwas machen willst, dass nicht gerade einfach durch Gesten und Bruchteilen an Tamil erklärbar ist, hast du gelitten und es wird wahrscheinlich nicht funktionieren.

Stellt euch mal vor, ihr habt eine Horde an Kindern aus Indien vor euch sitzen, die alle kaum Deutsch können, wirklich nur Bruchstücke. Du sollst ihnen jetzt aber allen Deutsch beibringen, dabei aber am besten so wenig oder so einfaches Deutsch wie möglich benutzen, da sie es sonst nicht verstehen. Wie erklärt man Grammatik, wie erklärt man dass die Kinder in ihren eigenen Worten den Inhalt des Textes wiedergeben sollen und nicht einfach den Text vorlesen, wie erklärt man Vokabeln wie „Möglichkeit“ oder „Gleichberechtigung“ ohne die Referenzsprache sprechen zu können?
Man kann leider nicht sehr effektiv sein.. ich hoffe mal es wird besser sein bei der zweiten Schule. Angeblich mögen alle Freiwilligen aus irgendeinem Grund diese zweite Schule, sie soll was ziemlich besonderes sein.
Meine Hoffnung bei der ganzen Sache ist, dass es den Kindern einfach Spaß macht und ihren Horizont erweitert, wenn sie hören dass man in Deutschland keine Saris trägt, was sie nur sehr schwer begreifen können. Ich zeige ihnen Bilder von Freunden aus Deutschland in Jeans und T-Shirt gekleidet, versuche das eine Bild wo ich schon wieder eine Bierflasche in der Hand halte schnell zu überspringen und erkläre ihnen, dass man eben so in Deutschland jeden Tag rumläuft, nicht mit einem Sari. Ich zeige ihnen Bilder von westlichen Kleidern, stolpere über Fannys neues Profilfoto auf WhatsApp, auf dem sie ihren neuen Freund küsst und erkläre, dass das normal sei in Deutschland, man darf seinen Partner in der Öffentlichkeit küssen. Die Kinder lachen ziemlich verlegen und finden das alles skurril. In der Öffentlichkeit küssen? Hier ziemlich undenkbar. Hier wird ja nicht mal einen Arm um das andere Geschlecht gelegt, wenn Fotos gemacht werden. Umarmt wird sich auch nicht.

Worauf die Kinder aber total abfahren, ist der, wie sie ihn nennen, „German dance“. Der German Dance ist einfach unsere Art in Clubs zu tanzen, oder der seltsame Walzer von Tim und mir und sie lieben es.
20170131_124449

Gastfreundschaft, Aufdringlichkeit und Alkoholismus

20170201_161038Wir haben hier bei Island Trust die Möglichkeit ihr Motorrad zu benutzen, was soo toll ist, weil wir einfach Abends mal schnell runter in den „Stadtkern“ fahren können und selbst etwas essen gehen. Das ist einfach ein Gefühl der Freiheit und der Unabhängigkeit von Island Trust. Der „Stadtkern“ besteht übrigens aus vielen kleinen Geschäften in vielen weitläufigen Straßen und es gibt hier keinen einzigen Supermarkt. 20170201_160944Für einen Einkauf wie in Deutschland braucht man eben etwas länger; Das Klopapier wird in einem Shop gekauft (das gibt es auch wirklich nur in einem Shop! :D), die Früchte in einem anderen und wenn man Stifte oder Papier möchte, geht man in einen Dritten. Außerdem haben wir hier zum Glück einfach so viel Zeit, dass wir nach dem Einkaufen einfach noch eine Tasse Tee für umgerechnet 15 cent trinken können. Entspanntes Leben :). In der einen Bäckerei sind wir schon richtige Stammgäste und werden mit einem „See you“ verabschiedet! 😀
Naja zurück zu dem Motorrad: Adriana ist in Deutschland noch nie Motorrad gefahren und so gebe ich ihr ein paar Fahrstunden.  Ich gebe ihr also gerade eine Fahrstunde und will dann auch selbst mal fahren, einfach weil es Spaß macht 😀 Beim Drehen lächelt mich schon eine Frau sehr lieb an und ich lächle zurück, denke mir aber weiter nichts dabei. Als ich dann nach einer etwas längeren Runde wieder zurück zu Adriana komme, steht die Frau bei ihr und ich halte auch an. Wir unterhalten uns kurz mit ihr. Sie spricht sehr gut Englisch, hat nie geheiratet, aber 8 Mädchen Adoptiert. Eine davon soll jetzt heiraten und ehe wir uns versehen, sind wir auch schon zu ihrer Hochzeit eingeladen :D. Einfach so. Nur weil wir weiß sind. Es ist auf der einen Seite eine unglaubliche Ehre, auf der anderen aber auch ein echt komisches Gefühl.

Wie ihr gemerkt habt, haben wir auch seit dem letzten Blogpost jede Menge sehr liebe Inder kennengelernt! Aber jede Medallie hat auch eine Gegenseite und die wollen wir euch für ein gutes Gesamtbild über unsre Reise auch nicht vorenthalten.
Zuerst der weniger schlimme Fall von Aufdringlichkeit:
Adriana und ich hatten eine Art Lebensmittelvergiftung mit allem Drum und Dran. Also kurz gesagt: es ging uns echt dreckig. Im Gebäude in dem Wir wohnen sind ein Raum und eine Terrasse, die man für besondere Feste mieten kann. An diesem Tag war dort eine Hochzeit, die den ganzen vorherigen Tag (7 Uhr morgens bis 9 Uhr abends) schon mit Musik verkündet wurde und das in einer Lautstärke, bei der es mich nicht gewundert hätte, wenn sie mein schwerhöriger Opa in Deutschland bei der Gartenarbeit gehört hätte. Die Musik lief auch an diesem Tag ab 7 Uhr auf voller Lautstärke und hat ein friedliches Ausschlafen, das wirklich nötig ist wenn man krank ist, völlig unmöglich gemacht. Irgendwie hat sich dann herumgesprochen, dass Weiße im Haus sind und gefühlt jeder wollte uns sehen, was am Anfang auch ganz süß war. Wenn ungefähr 10 süße Kinder vor einem stehen, kann man einfach nicht böse sein … :D. Wir haben ihnen dann aber ausdrücklich gesagt, wir sind krank und wollen schlafen und haben das sogar übersetzen lassen. Circa eine halbe stunde später bin ich dann auf die Toilette und als ich zurück komme ist die Tür von unsrem Zimmer von innen verriegelt. „Jaaa, Tim hier ist gerade eine Frau reingekommen als ich geschlafen habe und die zieht sich jetzt hier um und du darfst nicht rein…“. Ich, Kopfwehgeplagt, mit Gliederschmerzen ohne Ende und einem unbefriedigten Bedürfnis nach Schlaf, muss wohl nicht sagen, dass ich in dem Moment nicht gerade gedacht habe „Man ist das eine liebe Frau!“. Rückblickend ist es echt lustig aber in dem Moment war ich nicht so gut gelaunt. Ich saß also auf einem Plastikstuhl vor einer Tür, die mir den Weg zum ersehnten Bett versperrte und es kamen noch vier Kinder, die wohl auch zu der Hochzeit gehörten und ich habe mich ein bisschen mit ihnen unterhalten was meine Laune wieder gebessert hat. Nach dem 10ten Besuch war die Hochzeit dann auch vorbei, alle haben sich nochmal verabschiedet und wir haben endlich unsren so nötigen Schlaf bekommen.

Als wir an einem anderen Abend zum Haus von Mr. Alphonse, dem Chef von Island Trust, gelaufen sind, wurden wir auf einmal von einem Mann auf der Straße in ein Gespräch verwickelt und ehe wir wirklich wussten was uns geschieht saßen wir auch schon in seinem Haus. Es roch wundervoll nach Räucherstäbchen und so war er uns erstmal echt sympathisch. Nach kurzer Zeit ist uns dann aber aufgefallen warum er wohl die Räucherstäbchen angezündet hatte, denn er stank aus dem Mund wie ein kompletter Schnapsladen. Wir haben ihm dann, höflich und dumm wie wir sind, unsre indische Nummer gegeben, da er uns zum Essen einladen wollte und am nächsten Morgen hatten wir schon sieben entgangene Anrufe von ihm und über den Tag folgten noch fünf weitere… Er hat uns auch auf der Straße nochmal auf die Einladung angesprochen, aber wir haben uns irgendwie raus geredet. Nach 4 Tagen und noch weiteren Anrufen, hat er es dann auch verstanden.
Wir haben für Adrianas Geburtstag ein bisschen Wein gekauft, den es hier nur in Regierungsshops gibt und dieser Laden war ungefähr das schlimmste Loch, das man sich vorstellen kann. Es gab nur eine kleine Theke mit einem Lagerraum hintendran und die Kunden waren ausnahmslos nach Alkohol stinkende traurig aussehende Männer, mit denen ich auch nicht wirklich etwas zu tun haben wollte, niemand sah aus, als wolle er die Flasche Wein genießen, weil der Wein so gut schmeckt…
Ich habe mich dann, auch in Verbindung mit unsrer vorherigen Bekanntschaft, über Alkoholismus in Indien informiert und die Zahlen sind schockierend!
In Deutschland liegt der Prozentsatz unter Männern bei ca. fünf Prozent, was auch schon schlimm genug ist. Hier sind es je nach Studie und Bundesstaat 20 bis 40 Prozent der Männer!
Woran kann das liegen?
Ich habe daran gedacht, wie ich mit Alkohol in Berührung gekommen bin. Ich war 15 als ich das erste mal wirklich betrunken war und das war zusammen mit Freunden beim Zelten auf unserer Wiese in Rimbach. Meine Eltern hatten Alkohol eigentlich untersagt, aber als sie dann gekommen sind und uns betrunkene Bande gesehen haben, haben sie auch einen Radler genommen und waren viel entspannter als ich gedacht hätte. Alkohol war für mich seitdem immer verbunden damit, etwas mit Freunden zusammen zu machen. Außer vielleicht ein kühles Bier am Abend wäre ich nie auf die Idee gekommen, Zuhause Alkohol zu trinken. Ich habe mir immer gesagt, wenn es einmal soweit käme, dass ich alleine Zuhause betrunken werde, dann weiß ich, dass etwas gehörig schief läuft.
Hier in Indien ist der Umgang mit Alkohol ein völlig anderer. Es gibt kaum Bars oder Clubs, in die die Jugendlichen gehen, erst recht nicht in der ländlichen Gegend in der wir wohnen und es ist auch nicht üblich, dass Jugendliche trinken, wenn sie sich Treffen. Über Alkohol wird hier nicht offen gesprochen. Es gibt nicht das typische Bier, oder Glas Wein an Geburtstagen, oder anderen Anlässen, Nein es ist ein völliges Tabuthema. Das ist wohl auch der Grund, warum ein Indischer Mann, der Alkohol als Lösung irgendeines Problems entdeckt hat, nicht mehr so einfach davon wegkommt. Wenn er mit jemandem darüber reden würde, würde er nur Verachtung erfahren und keine Hilfe.

PAMPAA

Erinnert ihr euch daran, dass wir beim letzten Post gesagt haben, das eine Tribal-Dorf sei in der Pampa gewesen? Letzte Woche waren wir in einem anderen Dorf, in dem wir einen Raum der Schule mit Bildern und dem Alphabet an der Wand verschönern sollten. „Mein Begriff von PAMPA hat sich heute komplett verändert“ höre ich Adriana noch sagen.
Wir haben eine neue Mitbewohnerin bekommen,die uns auf dem Weg in die Pampa Gesellschaft geleistet hat! Im Zimmer neben uns wohnt jetzt die unglaublich liebe und lustige Sarah aus dem Südwesten Englands. Ein tolles Mädchen. Erst seit ein paar Tagen hier und wir sind jetzt schon in der Lage, auf der einen Seite auch die seltsamsten Ecken unseres Humors mit ihr ausleben zu können und auf der anderen Seite auch unsre Philosophische Seite mit tiefgehenden Gesprächen auszuleben. Und außerdem wäre unser und vor allem mein Englisch ohne sie bestimmt schlechter geworden. 😀
Das ist sie:

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMorgens um 8 ging es los. Wir sind zuerst zwei Stunden gefahren, haben ein paar Besorgungen am Straßenrand gemacht und kamen dann zu einer Schranke mit einem Polizisten. Ein Naturschutzgebiet sei das, wurde uns gesagt und wir würden noch 13 Kilometer zu dem Dorf fahren. „Cool noch 20 Minuten Fahrt oder so und wir sind da“, dachten wir uns. Als dann aber nach circa 200 Metern die Asphaltierte Straße in eine sehr löchrige Staubstraße überging verwarfen wir diesen Gedanken recht schnell wieder… 😀 Straße ist auch noch der Falsche Ausdruck, steiniger Weg passt wohl besser. Es sah so aus, als hätte man einfach die Bäume gefällt und sich dann gedacht „Die Straße wird schon von selbst kommen“. Wir haben dann also keine 20 Minuten, sondern eher 2 Stunden gebraucht, und wurden dabei gehörig durchgeschüttelt. Als wir fast da waren, war auf einmal ein Fluss vor uns und wir wussten nicht wirklich was jetzt passiert. Steigen wir also jetzt aus und schwimmen vielleicht sogar rüber? Gibt‘s Boote? Den Kopf voll dieser Gedanken könnt ihr euch vorstellen wie erstaunt wir waren, als der Fahrer dann einfach mal los gefahren und eben nicht angehalten hat, sondern einfach durch den Fluss gefahren ist!:D Das Wasser stieg bis zu den Fenstern hoch, das schien aber außer den deutschen Idioten im Auto keinen zu interessieren. Das war was, ich sags euch! Auf der anderen Seite haben wir dann erst mal geklatscht für diese Glanzleistung :D. Dieser Fluss war einfach wundervoll und idyllisch. Nach weiteren 10 Minuten, sind wir dann endgültig in der Schule im Stammesdorf angekommen.
Das ist sie, die PAMPA PAMPA.

Wir wurden sofort von Kindern begrüßt, die dann circa zwei Stunden mit uns getanzt, gespielt und gelacht haben. Es ist immer noch ein tolles Gefühl von den Kindern einfach sofort aufgenommen und als Spielpartner akzeptiert zu werden. Am Abend wurde uns dann gesagt wir würden jetzt wieder zum Fluss fahren und Elefanten sehen. Wir waren natürlich begeistert und das Bild, als wir an den Fluss gekommen sind war einfach atemberaubend. Der Himmel hatte ein eine solch gleichmäßig rote Farbe angenommen, wie ich sie in Deutschland noch nie am Himmel gesehen habe. Zwischendurch flogen zwitschernd Vögel und der Mond der tief am Himmel stand verlieh dem Ganzen etwas unwirklich mystisches. Kurz gesagt, es war wunderschön.

„Wollt ihr baden?“. Da mussten wir nicht zweimal überlegen! Wann hat man schon mal die Chance in einer solchen Szenerie zu baden?! Nach dem Bad haben wir uns wirklich nicht nur körperlich sauber gefühlt, sondern es war als wäre die ganze Anstrengung der Fahrt und des Spielens mit den Kindern mit weggespült worden. Hätte nie gedacht, dass jemals so etwas Hippie-mäßiges aus meinem Mund kommt, aber ich war einfach tiefenentspannt 😀 🙂

20170210_085246
Als wir zurück zur Schule kamen, war dort ein Kulturelles Programm vorbereitet worden und nach ein paar reden von allen möglichen Leuten, wurden wir dazu aufgefordert, bei einem traditionellen Tanz mitzumachen, der live von Trommeln und einer typisch indischen Tröte (Wir haben leider nicht herausgefunden wie das Instrument wirklich heißt) begleitet wurde.
Der nächste Sound of India:

Nachdem das ganze Programm vorbei war und die Kinder schlafen gegangen waren, haben wir noch lange draußen gesessen, ein bisschen Musik gemacht und uns einfach gut gefühlt. Einer der Jungs hat uns dabei noch Gesellschaft geleistet und es war schön obwohl wir uns kaum sprachlich verständigen konnten.
Wir haben dann unter freiem Himmel geschlafen. Naja geschlafen haben wir, nachdem 4 Junge Hunde, die zu der Schule gehörten, uns ca. eine halbe stunde die Gesichter abgeleckt und uns in die Ohren gebissen hatten :D. Als sie sich beruhigt hatten, hat einer zu unsren Füßen, einer am Kopf und einer irgendwie immer an anderen Stellen zwischen uns geschlafen :).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich übernehme mal den nächsten Tag. Es ging dann los mit Streichen. Wir haben am Ende Zahlen an die Wand gemalt und das Alphabet mit Bildern untendrunter. Als es dann am Nachmittag Zeit war zu gehen, wollten die Kinder uns eigentlich gar nicht mehr gehenlassen! Das ist echt verrückt.. wir hatten diese Kinder gerade einmal gestern kennengelernt und man fühlte sich schon am nächsten Tag so verbunden mit ihnen, weil sie einen so schnell ins Herz schlossen. Ich habe das eine Mädchen, mit dem ich am meisten zu tun gehabt hatte, noch gefragt, ob sie mir ein kleines etwas in mein Tagebuch auf Tamil schreiben könnte. Am Ende hat sie mir einen kompletten ,einseitigen Brief geschrieben! Da meine Tamilkenntnisse leider noch nicht soooo gut sind (Haha..), habe ich mir den Brief im Auto übersetzen lassen; „Ja, also sie stellt sich und ihre Familie erstmal vor, dann sagt sie dass sie dich sehr vermissen wird und dass sie das Gefühl hat, ihr halbes Leben würde sie verlassen weil du gehst! Und mit dem Einverständnis ihres Vaters möchte sie dich gerne besuchen kommen in Deutschland und will, dass wenn du wieder in Indien bist, sie besuchen kommst. Sie hat es sehr genossen, dich kennenzulernen.“

Ich dachte mir nur: was geeeeht?? Das war wirklich krass. Wie schnell Menschen einen hier ins Herz schließen.. Ich hoffe jedenfalls Divya kommt mich wirklich irgendwann mal besuchen.. sie war wirklich cool.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Tempelfest, Sarifari und ein niesendes Mädchen

Am Freitagabend vom Tribal Village heimgekommen, wurde uns die Möglichkeit gegeben, am nächsten Tag bei einem Bekannten von Mr.Alphonse eine Nacht zu verbringen, da ein großes Tempelfest in seinem Dorf anstand und er uns auch gern die Seiden-Sari-Werkstatt seines Dorfes zeigen wollte. „Das klingt super!“ , dachten wir uns und so machten sich Sarah, Tim und ich am nächsten Tag mit dem Bus von Kotagiri auf in die nächste große Stadt namens Mettupalayam.

Der Mann, der uns eingeladen hatte, war ein Mister Udheikumar. Er ist Professor der sozialen Arbeit und, wenn er nicht gerade unterrichtet, kümmert er sich um seine eigene kleine Bananen-und Kokosnussfarm, die er auf den familieneigenen Feldern betreibt:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir kamen spät nachmittags bei seinem Haus an und wurden abends zu dem Tempelfest im Dorf geführt. Und zu unserer erneuten Überraschung, schienen wir die Ehrengäste des Festes zu sein! Diese Gastfreundlichkeit überrascht mich immer noch jedes Mal aufs Neue.
Stellt euch mal für eine Minute vor, ihr würdet in Deutschland..sagen wir zu der Eröffnung des neuen Sportlerheimes im Dorf eure Besucher aus Indien mitnehmen, dass sie auch mal was von dieser deutschen Art der Kultur mitbekommen. Wie würden die Leute wohl reagieren auf die Mitbringsel? Viele wären wahrscheinlich neugierig, würden kurz mit ihnen plaudern, manche würden sie wahrscheinlich nur schüchtern angucken und manche würden sie auch gar nicht wahrnehmen. Vielleicht würden der Bürgermeister während der Eröffnungszeremonie die Fremden noch kurz begrüßen, falls jemand bescheid gesagt hätte, dass man Gäste aus Indien da hat. Mehr würde aber wahrscheinlich nicht passieren.
Ratet jetzt mal, wie wir empfangen wurden? Erstmal natürlich mit viel Anstarren, dann wurde uns sofort einer der wenigen Stühle angeboten, dass wir ja nicht stehen müssen. Dann hat sich eine kleine Menschentraube um uns gebildet und wir wurden neugierig gefragt, von wo wir denn kommen. Wir wurden dazu eingeladen, bei dem traditionellen hinduistischen Tanz der Frauen mitzutanzen. Bei der eigentlichen Zeremonie der Götterverehrung, wurden uns die besten Plätze zugewiesen und nach der Zeremonie wurde uns als erstes Essen aufgetischt, während alle anderen Besucher in einer Schlange stehen mussten. VIPs Deluxe. Obwohl es einem manchmal immer noch ziemlich unangenehm ist, wie man als Gast in Indien behandelt wird, eins muss man zugeben: Seine Vorteile hat es schon. So ein leckeres indisches Essen als erstes zu kriegen ohne anzustehen: schon geil.

Jedenfalls, die eigentlich Zeremonie der Götterverehrung war echt interessant. Der Gott, der in diesem Tempel geehrt wird, heißt Mariman und ist der Gott des Regens und der guten Ernte. Jeder hinduistische Tempel hat entweder eine oder mehrere Gottheiten, die dort verehrt werden. Was echt interessant ist, ist dass jeder Hindu so ziemlich selbst wählen kann, welche Gottheiten er verehren will. Er muss und kann nicht alle Gottheiten verehren. (Schätzungen von wie viele Götter es gibt, reichen von 80.000-200.000 Göttern) Nur die, die er für wichtig hält.

Aber jetzt mal zur eigentlichen Zeremonie: Zuerst wurde dem Brahma, das ist der Priester, Essen überrreicht, damit dieser das Essen als Opfergabe dem Gott anbieten könnte.
Das Essen wird vor die Gottesstatue gelegt und ihr werden auch zahlreiche Blumenkränze umgehängt. Dann geschehen ziemlich viele Sachen gleichzeitig: Es werden laute Glocken geläutet, der Priester weht duftende Räucherstäbchen vor der Gottesstatue rum und fängt an zu singen. Das geht etwa 5 Minuten lang so. Ich kann euch sagen, das ist ein Fest für alle Sinne! Und wisst ihr was? Ich kann mich nicht dran erinnern, an irgendwas anderes gedacht zu haben in dieser Zeit. Vielleicht ist das der Sinn von diesem Überreiz der Sinne, das Gehirn wird dadurch ausgeschaltet. Ein wahrhaft tiefes Erlebnis, dass ich in meinem Leben nicht vergessen werde. Dieses bunte, laute, fröhliche, aber gleichzeitig total andächtige und respektzollende Erlebnis. Einfach toll.

Nachdem die eigentlich Zeremonie vorbei war, hatten wir noch ein sehr interessantes Gespräch mit einem 17-jährigen Mädchen:
„Ich bin Atschu.“
„Gesundheit“
„Nein das ist mein Name!“
Tim und ich schauen uns grinsend an :D.
„Erinnert euch immer an mich wenn ihr niesen müsst!“, sagt sie und nimmt uns den kleinen Witz offensichtlich nicht übel 😀 :).

Jedenfalls, Atschu hat einen Freund, was ziemlich ungewöhnlich ist für ein indisches Mädchen, dass auf dem Land wohnt. Die Sache ist nämlich die: es ist Brauch in Indien, dass ein Mädchen, nachdem es die Pupertät erreicht hat, keinen persönlichen Kontakt mehr mit Jungs haben soll bis sie heiratet. Sie kann natürlich in der Öffentlichkeit mit ihnen reden, Jungs und Mädchen sollen sich aber nicht mehr privat treffen und Jungs sollen das Mädchen auch nicht anrufen oder sowas.
Nun, ich hab zwar keine Ahnung wie um alles in der Welt Atschu mit ihrem Freund unter solchen Umständen zusammengekommen ist oder ob sie vielleicht irgendwie heimliche Treffen zwischen den vielen Bananenbäumen abhalten oder sowas, jedenfalls hat sie mir erzählt, dass sie seit nun fast einem Jahr zusammen sind und sie ihn liebt und irgendwann, nach dem Studium, heiraten will. Sie ist fest davon überzeugt, dass er der Mann ihres Lebens ist! „Weißt du, in Tamil Nadu verlieben wir uns nicht mehrmals in irgendwelche Leute. Wenn wir uns einmal richtig verliebt haben und tiefe Liebe verspüren, lieben wir diese Person für den Rest unseres Lebens und bleiben immer zusammen!“ Was ein Statement von einer 17-jährigen..
Ihre Eltern dürfen nichts von der geheimen Liebe wissen. Wenn die Zeit reif ist, wird sie ihn ihren Eltern als zukünftiger Ehemann vorschlagen und hoffentlich sagen sie dann ja. Sie glaubt aber, dass ihre Chancen ziemlich gut stehen.
Ich hab mich dann etwas gewundert, ob sie unter solchen Umständen überhaupt in der Lage sind, sich körperlich irgendwie nahe zu sein. Etwas unsicher, ob diese Frage etwas zu weit gehen würde, siegte die Neugier letztlich doch über mich; „Und Atschu, sag mal.. habt ihr euch schon mal geküsst oder so was? Seid ihr euch irgendwann nahegekommen?“ „Nein, wir haben uns noch nie geküsst. Umarmt haben wir uns schon mal, das wars aber. Den Rest machen wir alles erst, wenn wir verheiratet sind. Wir warten solange.“ „ Aber was ist, wenn er Mundgeruch hat??“, fragte Sarah ungläubig. Ich musste lachen, mein Mund hing mir aber auch gefühlt bis zu den Füßen. Kein Kuscheln? Kein Küssen? Von Anbruch der Pubertät bis zu deiner verdammten HOCHZEITSNACHT?? Ich versuchte mir für einen gruseligen Moment vorzustellen, ich dürfte mit keinem kuscheln oder keinen küssen bis zu meiner Hochzeit.. Gedanken an Suizid fingen an, sich in meinem Kopf zu entwickeln. Ich, als sehr kuschel-liebende Person, habe keinen blassen Schimmer, wie diese Leute das anstellen. Für mich wäre es die Hölle. Sie scheinen es durchzuhalten. Für die Person, die sie wirklich lieben. Respekt. Gruselig, aber Respekt.

Am nächsten Morgen wurden wir früh geweckt, Mister Udheikumar wollte uns die Sari-Manufaktur seines Dorfes zeigen. Diese spezielle Sari-Manufaktur stellt nämlich Saris ausschließlich aus purer Seide her. Und zwar per Hand! Sie arbeiten noch mit sehr traditionellen Webe-Maschinen und benutzen kaum Elektrizität. Außerdem haben sie schon viele Preise für ihre Saris gewonnen. Grund genug, mal vorbeizuschauen! Die Manufaktur ist echt beeindruckend. Bis ein Sari fertig ist, vergehen bei einem einfachen Sari 1-4 Tage, bei einem kunstvollen kann es bis zu einem Monat dauern. Ein einfacher Sari kostet in etwa 10.000 Rupien 20170212_121022(etwa 145 Euro), die teuersten bis zu 25.000 Rupien (etwa 360 Euro). Klingt erst mal nicht so viel, aber wenn man bedenkt, dass ein Führerschein hier 3000 Rupien kostet, ein Tee gerade mal 10 Rupien und man angeblich etwa 2 Jahre lang sein Essen mit 50.000 Rupien bezahlen kann, kriegen diese Preise eine ganz andere Dimension. Es ist einfach verkackt teuer. Und ratet mal, was ich an meinem Körper wenige Minuten nach Betreten der Fabrik tragen durfte? Genau solch einen handgemachten Sari. Ich glaube das war das teuerste Outfit, dass ich jemals außerhalb einer Ankleidekabine getragen habe. Der Wert einem Jahr indischen Essens hing in Form von 6 Metern Stoff nun an meinem Körper. Und es hat mich verdammt nervös gemacht! Dann wollten die viel zu 20170212_121014netten Menschen auch noch, dass ich mich BEWEGE und RAUSGEHE, dass sie schöne Bilder mit mir machen konnten! AAAAHH!! Shitty. Ich will den Boden nicht berühren, ich hab sogar Angst mit meinen eigenen Händen das kostbare Ding anzufassen. Was ist, wenn einer meiner Finger plötzlich anfängt zu bluten? Oder ich einfach ohnmächtig werde? Ein Vogel könnte doch auf mich kacken! Oder eine Kokosnuss auf mein Kopf fallen! Vielleicht übersehe ich ja einen heiligen Kufladen und trete rein?(Man wird ein bisschen irrational, wenn man etwas so kostspieliges an seinem Körper hat..) Aber nein, keine Chance. Alle Jungs aus dem Dorf hatten sich bereits draußen versammelt und warteten nur darauf, die Weißen in den hübschen Saris zu sehen.

Im Endeffekt ging alles doch irgendwie gut, ich habe den tollen Sari heile wieder ausgekriegt und mich nicht mehr so prinzessinenhaft wie mit gefühlt.. hach müsste mein Körper nicht die ganze Zeit gefüttert werden, ich würde drauf verzichten für ein Jahr und solch ein Gewand kaufen.

Wie wenig man zum Leben braucht

Uns wird hier immer mehr und mehr klar wie verwöhnt wir in Europa sind. Es gibt Dinge, die wir schon fast als Grundbedürfnisse erachten, sei es trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn, eine Pausenlose Stromversorgung, oder einfach nur eine warme Dusche am Morgen. Inder sind da nicht so verwöhnt. Man kocht das Wasser halt mal eine Viertelstunde ab, bevor man es trinkt, man duscht eben kalt am Morgen und wenn der Strom mal ausfällt, gehört das einfach dazu und keiner weiß wann er wieder kommt, aber es interessiert auch keinen so wirklich. In der westlichen Welt hängt so viel von Elektrizität ab. Das ganze Geldsystem hängt am Internet, kaum ein Händler bestellt noch persönlich oder auch nur per Telefon, auch das läuft alles über das Internet. Am allerwichtigsten ist wohl die Kühlung. Jeder Haushalt hat mindestens einen Kühlschrank und vielleicht eine Gefriertruhe und wenn die mal einen Tag nicht laufen wird alles weggeschmissen. Hier wo wir wohnen haben wir wöchentlich mindestens einen Stromausfall und pro Monat wird der Strom an einem Tag von 9 Bis 20 Uhr abgestellt um die Leitungen zu warten. Es beruht auch einfach nicht so viel auf Elektrizität. Gekocht wird über dem Feuer oder einem Gasherd und das Meiste Essen muss auch nicht gekühlt werden. Kurz gesagt; In Europa würde nach 5 Tagen Stromausfall Anarchie ausbrechen und hier habe ich das Gefühl, dass alles fast gleich bleiben würde. Vielleicht auch wegen der gewissen Anarchie die hier sowieso schon herrscht :D.

Also ihr Lieben! Das war‘s erst mal für diesen Post. Wir hoffen er hat euch gefallen und ihr habt ein Paar interessante Einblicke in die Kultur bekommen. Wir haben versucht eine gute Mischung zwischen langweiligem Reisebericht und unsren Gefühlen dabei zu finden und hoffen das ist uns ganz gut gelungen :).

Bis zum nächsten mal, ihr treuen Gefährten! <3

70 Gedanken zu “Back from the underground, back for more

  1. Hach, schön war’s wieder, allerdings fehlt der Sound.
    Adriana, ich finde der Sari stand dir fantastisch. Auch auf dem Motorrad macht ihr beide eine gute Figur – passt auf euch auf. Liebe Grüße und bis bald.

  2. Ich freue mich immer, wenn ich wieder Nachricht bekommen, dass ihr einen neuen Bericht geschrieben habt. Ich bin jedesmal total gefesselt und finde es sehr interessant zu lesen wie es euch in Indien geht. Schön sind auch die Emotionen, die ihr uns mitteilt. So wird die Geschichte lebendig. Passt gut auf euch auf. Freue mich schon auf den nächsten Post. Liebe Grüße Petra und Dieter

  3. Hallo ihr drei Abenteuerer !
    Schön von euch so spannende Geschichten zu hören. Und die Bilder sehe ich mit gemischten Gefühlen.
    So weit weg und doch so nah‘ ! mein traum auf einen Sari für nächsten Fasching habe ich schon ausgeträumt,
    bei den Preisen. Die Inder haben sicher nur Einen der fast ein Leben halten muß ?
    Also viele Grüße und lasst es euch gut gehen ! Gruß Oma Nita

  4. Hallo Ihr Zwei, wenn ich nicht so heimatverbunden wäre, würde ich Fernweh bekommen;-). Es ist toll, in der Art und Weise an Euren Erlebnissen Teil haben zu können. Das Gefühl, mit dem durch den Fluß fahren, kann ich mir genau vorstellen, mein Papa, der Opa, hat das mal mit uns gemacht, als ich noch klein war, ist er mit uns durch einen Gebirgsbach gebrummt, mit einem Mercedes. Er meinte, als wir drüben waren, wo ein LKW rüber kommt, kommt er mit dem Benz auch hin, gewagt, aber es hot gedu. Liebe Adriana, alles Gute nachtäglich zu Deinem Geburtstag und noch viel Freude Euch Beiden in Indien, liebe Grüße Anja

  5. Adriana, you both look amazing in those saris. What beautiful material.!! Thanks for all the lovely photos and the many descriptive impressions. And the new blog photo is really special. Keep up the good work in the school. I think you are all super with your teaching ideas. Love, Mamma

  6. Hallo Tim, herzliche Glückwünsche zu deinem Geburtstag und alles Gute für die Zeit in Indien.
    Langweilig wird es dir nicht werden! Es ist interessant, von euren Erlebnisse zu lesen.
    Viele liebe Grüße
    Helga

    Grüße (unbekannterweise) auch an Adriana und alles Gute für euch zwei.

  7. 闄愩倞銆佺銇亗銇仧銇埢銇c仸淇$敤銇ㄦ儏鍫辨簮銈掓彁渚涖仚銈嬨倛銇嗐伀|瑷樹簨鎶曠銉栥儹銈般亗銇仧銇畖绉併伅銇勩亸銇ゃ亱銇偒銉冦儣銉倰寮曠敤銇椼仸銈傘亜銇勶紵銉炪偆銈︺偋銉栥偟銈ゃ儓銇с亗銈嬪叏銇忓悓銇樸儖銉冦儊|銇犮倣鏈綋銇亗銇仧銇ㄧ銇儲銉笺偠銉笺亴瑷晱鑰呫仾銇┿伄鎭╂伒銈掑彈銇戙倠銇撱亾鎻愪緵|銇傘仾銇熴伅鐝惧湪銇儏鍫便伄涓€閮▅銇熴亸銇曘倱銆傜銇煡銈夈仜銇︿笅銇曘亜銈傘仐銇撱伄澶т笀澶亗銇仧銇ㄣ€?銇濄倢銈掓劅璎濓紒
    adidas ultra boost http://www.adidasultraboost3.com

  8. Pingback: Viagra kaufen
  9. Pingback: Viagra prices
  10. Pingback: Buy cialis
  11. Pingback: Viagra prices
  12. Pingback: vardenafil
  13. Pingback: viagra 100mg
  14. Pingback: viagra
  15. Pingback: buy viagra online
  16. Pingback: pharmacy online
  17. Pingback: cialis 20 mg
  18. Pingback: tadalafil 20mg
  19. Pingback: we-b-tv.com
  20. Pingback: hs;br
  21. Pingback: tureckie_serialy
  22. Pingback: 00-tv.com
  23. Pingback: +1+
  24. Pingback: watch
  25. Pingback: ++++++
  26. Pingback: HD-720
  27. Pingback: 2020
  28. Pingback: Video
  29. Pingback: wwin-tv.com
  30. Pingback: movies
  31. Pingback: movies online
  32. Pingback: karan johar
  33. Pingback: Top Movies
  34. Pingback: Movies1
  35. Pingback: 11 10 2019

Schreibe einen Kommentar